Wie aus Amazon, eBay, PayPal, DHL, Lexware und Banking-Konten ein einziges System wurde — gewachsen im eigenen Betrieb, nicht als Vorzeigeprojekt für Kunden gebaut.
Module in einem System — von Bestellungen über Banking bis zum eBay-Einkauf. Vorher: sechs getrennte Werkzeuge mit sechs Logins.
Datenbank-Migrationen seit dem ersten Modul — das System wächst laufend, es war nie an einem Stichtag „fertig".
Artikel im digitalisierten Bestand, davon 4.992 nie veröffentlicht — ein durchsuchbares Archiv statt verlorener Karteikarten.
WOLFSOFT GmbH, Neuwied, Handel mit Retro-Hardware und Elektronik seit 1992. Der Online-Shop lief seit dem Jahr 2000 auf xt:Commerce — fast 25 Jahre lang geflickt und am Laufen gehalten.
Amazon-Bestellungen, eBay-Verkäufe, PayPal-Kontoauszüge, DHL-Labels, Lexware-Rechnungen und die Bankkonten liefen jeweils für sich — jeden Monat von Hand exportiert und zusammengetragen.
5.906 Artikel, gewachsen über 26 Jahre. Nur 914 davon waren je mit einem Web-Haken versehen und im alten Shop sichtbar — der Rest lag brach, ohne durchsuchbare Struktur.
Wo es für ein Portal keine API gibt, musste eine Browser-Automation einspringen — mit dem Risiko, dass zwei gleichzeitig laufende Instanzen den Server in die Knie zwingen.
Amazon- und eBay-Bestellungen laufen automatisch ein, PayPal-Konten werden täglich abgeglichen, DHL-Labels und Tracking entstehen ohne manuelle Eingabe, Lexware-Rechnungen werden erzeugt und übergeben, Bankbewegungen kommen per HBCI direkt ins System und werden Kreditoren und Debitoren zugeordnet.
Eine Sperre lässt immer nur eine Browser-Automation gleichzeitig laufen, sonst stürzt der Server unter der Last mehrerer Chromium- Instanzen ab. Jeder Hintergrundjob meldet Fehler aktiv — als rote Ampel im Dashboard, nicht als stille Log-Zeile, die niemand liest.
Täglicher Cron-Backup, zusätzlich ein Schnappschuss vor jedem Deployment, dazu eine Offsite-Kopie auf einem zweiten Server. Jeder Dump wird auf Integrität geprüft — ein kaputter Dump stoppt den nächsten Deploy, statt unbemerkt liegen zu bleiben.
Alle 5.906 Artikel aus 26 Jahren liegen jetzt strukturiert in einer Tabelle, durchsuchbar über die Artikelnummer. Findet sich im Lager ein Stück, das es früher schon gab, lässt es sich aus dem Archiv reaktivieren, statt neu angelegt zu werden.
30 Module und 115 Migrationen sind Integrationsarbeit — feste Regeln, klare Schnittstellen. Es trainiert kein Modell und passt sich nicht selbst an. Wer hier von einer lernenden KI spricht, beschreibt etwas anderes als das, was tatsächlich läuft.
Welcher Artikel online geht, welcher Preis stimmt, welches Angebot Sinn ergibt — das entscheidet weiterhin ein Mensch. Das System liefert die Daten, nicht die Entscheidung.
Das System ist über Jahre auf einen einzigen Betrieb zugeschnitten gewachsen. Es ist keine Software von der Stange — was übertragbar ist, ist die Vorgehensweise, nicht ein Installationspaket.
Das System läuft produktiv, täglich im eigenen Betrieb im Einsatz — seit dem ersten Modul stetig gewachsen, zuletzt um Module für Lohnabrechnung und eBay-Einkauf. Der neue Shop auf Shopware 6 ist seit Juni 2026 live unter wolfsoft.de.
Mehr zur Entstehung und zum Shop-Relaunch selbst steht im Blogbeitrag dazu.
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